Berufsausbildung unter Druck : Prognose zum deutschen Berufsbildungssystem bis 2025

bibb.citedinbibbZitation des Datenreports
bibb.id168361
bibb.publisherplaceBerlin
dc.contributor.authorDohmen, Dieter [Verfasser]
dc.contributor.editorForschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherForschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T19:14:50Z
dc.date.available2018-12-17T19:14:50Z
dc.date.issued2014
dc.description.abstractWährend die duale Berufsausbildung in den vergangenen Jahren international ein beträchtliches Renommee erlangt, sind die Ausbildungszahlen in Deutschland kontinuierlich gesunken. Vor diesem Hintergrund widmet sich die Studie des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FIBS) der Frage, wie sich das duale System in den kommenden Jahren entwickeln wird und welche Rahmenbedingungen es beeinflussen werden. Ausgehend von der Jugendarbeitslosigkeit in Europa und zentralen Einflussfaktoren für die Diskussion über die zukünftige Rolle der beruflichen Ausbildung in Deutschland werden wesentliche Entwicklungen der vergangenen Jahre (seit 1992) im Berufsbildungssystem nachgezeichnet und die absehbaren zukünftigen Entwicklungen in eine Prognose des Berufsbildungssystems bis zum Jahr 2025 überführt. Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge im dualen System geht bis zum Jahr 2025 um knapp ein Viertel auf 430.000 zurück, die Zahl der jungen Menschen, die eine schulische Berufsausbildung aufnehmen, bleibt hingegen mit rund 300.000 stabil. So lauten die zentralen Ergebnisse der ersten Prognose des Forschungsinstituts zum Berufsbildungssystem. Die Prognose zeigt, dass in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Rückgang an dualen Ausbildungsplätzen zu rechnen ist. Wurden 2013 noch 531.000 neue Ausbildungsverträge unterschrieben, wird die Zahl nach aktuellen Berechnungen des Instituts in rund zehn Jahren um 100.000 sinken, während die Zahl der Plätze im Schulberufssystem konstant bei etwa 300.000 bleibt. Zwar gewinnt die schulische Berufsausbildung damit an Bedeutung, doch ist die duale Ausbildung weiterhin der größte Bereich des Ausbildungssystems. Im Hinblick auf die Attraktivität des dualen Systems zeigt sich, dass immer weniger Realschüler eine duale Ausbildung beginnen. Sie ergreifen stattdessen eine schulische Berufsausbildung oder streben über das Gymnasium oder andere Wege das (Fach-)Abitur an. Dies gilt insbesondere für junge Frauen mit Realschulabschluss. (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.description.editionSeptember 2014
dc.format.extent47 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/761478
dc.language.isode
dc.relation.ispartofFiBS-Forum ; 52
dc.source.urihttps://www.fibs.eu/de/sites/_wgData/FiBS-Forum_052_Berufsausbildung%20unter%20Druck_140903.pdf (Volltext)
dc.subject.classificationG 1.3.1.1 Ausbildungsstellenmarkt
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.classificationS 1.3.1 Ausbildung im Dualen System
dc.subject.otherBerufsbildungssystem
dc.subject.otherDuales System
dc.subject.otherPrognose
dc.subject.otherAusbildungsstellenmarkt
dc.subject.otherBerufsbildungsstatistik
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherAttraktivität
dc.subject.other2014-2025
dc.titleBerufsausbildung unter Druck : Prognose zum deutschen Berufsbildungssystem bis 2025
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch

Files

Collections