Prozesscontrolling
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Frankfurt/Main
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Abstract
Thema des Beitrags ist das begriffliche Verhältnis von Controlling und (Prozess-)Evaluation. Anhand von drei Beispielen wird aufgezeigt, in welcher konzeptionellen und qualitativen Spannbreite Instrumente für die Prozessevaluation zu finden sind. Dabei wird sichtbar, dass das Prozesscontrolling die rein evaluative Perspektive durch Kosten-Nutzen- Berechnungen für die Evaluation selbst erweitert. Das Prozesscontrolling ist dadurch in besonderem Masse der Spannung zwischen theorieorientiertem und wissenschaftlichem Erkenntnisgewinn und handlungspraktischer ökonomischer Verwertung ausgesetzt. Zur Zeit kann nicht auf gesichertes Wissen darüber zurückgegriffen werden, wie im Alltag des Bildungscontrollings damit umgegangen wird. Ob die Schaffung einer veränderten Kommunikationskultur zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ein tragfähiges Fundament bilden kann, muss daher offen bleiben. (BIBB2)