Zur Übereinstimmung von Ausbildung und Arbeitsplatzanforderungen in der Bundesrepublik Deutschland

bibb.id95643
dc.contributor.authorSzydlik, Marc [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T11:44:40Z
dc.date.available2018-12-17T11:44:40Z
dc.date.issued1996
dc.description.abstractIn dem Beitrag wird untersucht, inwieweit die Arbeitnehmer in der Bundesrepublik Deutschland ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten auf ihren Arbeitsplätzen anwenden können. Dabei wird generell zwischen solchen Beschäftigten unterschieden, die keine besondere Qualifikation haben, die eine Berufsausbildung aufweisen und die ein Hochschulstudium abgeschlossen haben. Ferner wird zwischen Ostdeutschen und Westdeutschen sowie zwischen Frauen und Männern differenziert. Hinsichtlich der Folgen einer (in)adäquaten Beschäftigung steht das Arbeitseinkommen im Zentrum des Interesses. "Die auf der Basis Sozio-ökonomischen Panels für das Jahr 1993 durchgeführten Analysen ergeben sowohl für Westdeutsche als auch für Ostdeutsche deutliche Diskrepanzen zwischen Ausbildung und Arbeitsplatzanforderungen. Arbeitnehmer mit einer Berufsausbildung berichten deutlich häufiger von einer Überqualifikation als Hochschulabsolventen. Bei den Westdeutschen werden besonders die älteren Arbeitskräfte mit einer Berufsausbildung unterhalb ihres Ausbildungsniveaus eingesetzt, bei den Ostdeutschen sind es die jüngeren. Die meisten Überqualifizierten können ihre erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten kaum anwenden. Eine Übereinstimmung bzw. Nichtübereinstimmung zwischen erworbenen und erforderlichen Qualifikationen ist eine wichtige Ursache für Einkommensungleichheiten. Überqualifizierte verdienen zwar auf einem ähnlichen Arbeitsplatz mehr als adäquat Ausgebildete - ihre zusätzlichen Kenntnisse und Fähigkeiten sind also nicht völlig wertlos. Sie erhalten jedoch deutlich weniger als Arbeitnehmer, die mit einer ähnlichen Ausbildung adäquat beschäftigt sind. Ostdeutsche Überqualifizierte müssen höhere Einkommenseinbussen in Kauf nehmen als westdeutsche. Ähnliches gilt für Frauen im Gegensatz zu Männern." (IAB2)
dc.format.extentS. 295-306
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/709390
dc.language.isode
dc.relation.ispartofMitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.relation.ispartofvolume29 (1996), H. 2
dc.subject.classificationG 2.5.4 Qualifizierungs- & Ausbildungskonzepte
dc.subject.classificationG 1.3.3.1 Qualifikationsverwertung
dc.subject.classificationP 2.1.5 Fachhochschul- und Hochschulreife
dc.subject.classificationG 1.2.2.3 Beschäftigungsformen
dc.subject.classificationG 2.4.5 Gender Mainstreaming
dc.subject.classificationI 2.1.2 Alte Bundesländer
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.otherQualifikationsverwertung
dc.subject.otherBildungsertrag
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherAbsolvent
dc.subject.otherHochschule
dc.subject.otherAdäquate Beschäftigung
dc.subject.otherUnterwertige Beschäftigung
dc.subject.otherArbeitsanforderungen
dc.subject.otherUngelernter
dc.subject.otherGeschlechterverteilung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherWestdeutschland
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.subject.other1993-1993
dc.titleZur Übereinstimmung von Ausbildung und Arbeitsplatzanforderungen in der Bundesrepublik Deutschland
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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