Ausserbetriebliche Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher. Anspruch und Realität
item.page.bibb.id
120089
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Bundesinstitut für Berufsbildung
item.page.bibb.publisherplace
Berlin und Bonn
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
Es werden die wesentlichen pädagogischen Massnahmen in der ausserbetrieblichen Berufsausbildung zusammenfassend beschrieben, analysiert und systematisiert. Empirische Grundlage waren Modellversuchserfahrungen und die Erfahrungen von Trägern, die im Benachteiligtenprogramm der Bundesregierung ausbilden. Bei grosser Heterogenität zwischen einzelnen Trägern überwiegen Vorgehensweisen, die sich am Vorbild der betrieblichen Berufsausbildung orientieren. Mit dieser Studie wird die Berichterstattung über die ausserbetriebliche Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher im Anschluss an die Hefte 7 (Vorstellung der Modellversuche), 12 (Berufsvorbereitung), 20 (Sozialpädagogische Arbeit), 23 (Planung und Durchführung der Berufsausbildung) in der Reihe "Modellversuche" und einer Sonderveröffentlichung über die pädagogische Fortbildung der Mitarbeiter abgeschlossen. Der Abschlussbericht des BIBB-Projektes "Massnahmen und Konzepte der Berufsvorbereitung und Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher" stützt sich zum einen auf Erfahrungen und Erkenntnisse verschiedener Modellversuche, zum anderen auf eine Analyse der Situation der Ausbildungspraxis im Benachteiligtenprogramm. Zunächst werden die Zielgruppe und die institutionellen Bedingungen der ausserbetrieblichen Berufsausbildung für benachteiligte Jugendliche beschrieben. Danach werden die Ausbildungsberufe im Benachteiligtenprogramm, die Planung und Durchführung der Berufsausbildung, die Vermittlung fachtheoretischer Inhalte und die Varianten der Ausbildungsvorbereitung analysiert. Weitere Kapitel behandeln die sozialpädagogische Arbeit und die Qualifizierung der Mitarbeiter. Die Analyse des Ausbildungserfolgs und des Verbleibs der Teilnehmer zeigt, dass die Erfolgsquote 1980/81 bei den Modellversuchen durchschnittlich 61%, beim Benachteiligtenprogramm rund 40% beträgt. Als Ursachen für die unterschiedlichen Abbruchquoten werden die intensivere Ausbildungsarbeit in den Modellversuchen, die Heterogenität der von den Trägern angesprochenen Zielgruppe und die unterschiedlichen Ausbildungsbedingungen bei den einzelnen Trägern genannt. Abschliessend wird zu lernorganisatorischen Ansätzen, pädagogischen Grundorientierungen und zum Erfordernis von Konzeptionen für die ausserbetriebliche Berufsausbildung benachteiligter Jugendlicher Stellung genommen. (IAB)