Jugendliche mit Migrationshintergrund: Beim Zugang zu beruflicher Bildung besonders benachteiligt
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Abstract
Etwa die Hälfte der aktuell annähernd 1,5 Millionen jungen Erwachsenen ohne berufliche Ausbildung hat einen Migrationshintergrund. Ihre Chancen auf eine Einmündung in Ausbildung und Beruf sind signifikant geringer als die der einheimischen Jugendlichen. Um ihre Ausbildungschancen zu verbessern, benötigen sie eine an ihre besondere Situation angepasste Unterstützung und Begleitung. Hierzu muss die interkulturelle Kompetenz des Bildungspersonals gefördert werden und ein Perspektivwechsel von der eher defizitorientierten hin zu einer ressourcenorientierten Wahrnehmung der Jugendlichen erfolgen. Der Beitrag skizziert die Situation der Zielgruppe im Übergang Schule - Beruf und zeigt Anforderungen an eine migrationssensible Übergangsbegleitung und eine adäquate Qualifizierung des Bildungspersonals auf. (BIBB-Doku)