Qualifizierungsstrategien für den Einigungsprozess
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Abstract
Der Beitrag behandelt den Qualifizierungsbedarf in den neuen Bundesländern vor dem Hintergrund des gesellschaftlichen Wandels. Dabei wird zwischen der Überwindung funktionaler Qualifikationsdefizite und gesellschaftlicher Orientierungsdefizite unterschieden. "Qualifizierungsstrategien sind zur Einleitung und Begleitung gesellschaftlichen Wandels unerlässlich, weil sie Struktur- und Systemänderungen mit Einstellungs- und Verhaltensänderungen verbinden, die nicht nur reaktiv, sondern reflektiert und damit verantwortbar sind. Es wäre kurzsichtig, derartige Qualifizierungsstrategien nur aus funktionaler Sicht auf berufliche Leistungszusammenhänge zu beziehen. Der Zwang zur Neuorientierung in allen lebensweltlichen Zusammenhängen bedingt einen umfassenderen Orientierungsbedarf, dem 'staatsbürgerliche Qualifizierung' entsprechen kann." (IAB2)