Notwendig, aber nicht hinreichend : soziale Herkunft als berufliches Selektionskriterium

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"Führt der Bedeutungsverlust des akademischen Titels zu einer Renaissance ständischer Mechanismen in der Gesellschaft? Diese Frage wird anhand einer empirischen Untersuchung über Wirtschaftsjuristen verneint. Zwar gewinnen aus der sozialen Herkunft herrührende Verhaltensweisen bei der Besetzung führender Positionen deutlich an Bedeutung, es kommt jedoch zu keiner Wiederbelebung klassischer ständischer Strukturen. Denn die soziale Herkunft stellt (wie der akademische Titel auch) nur eine notwendige, nicht aber eine hinreichende Bedingung dar. Entscheidend sind nicht ständische Mechanismen, sondern die Durchsetzung der Unternehmensinteressen." (Autorenreferat)

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