Flexible Koordination: Die Zukunft des dualen Systems aus arbeitsmarktpolitischer Sicht

bibb.id108883
dc.contributor.authorSchmid, Günther [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T13:21:37Z
dc.date.available2018-12-17T13:21:37Z
dc.date.issued1992
dc.description.abstractDas duale System beruflicher Erstausbildung ist zur Zeit sowohl grosser Bewunderung als auch grundsätzlicher Kritik ausgesetzt. Dieser Beitrag resümiert das Pro und Contra und setzt diese einem empirischen Test aus. Er kommt zum Ergebnis, dass die Vorzüge des dualen Systems dessen Nachteile überwiegen. Es sind vor allem die institutionellen Grundlagen, d.h. die flexible Koordination von individuellen und sozialen Interessen durch eine gelungene Kooperation von Gewerkschaften, Arbeitgebern und Staat, die Anlass zu Optimismus geben. - - - - - "Das duale System beruflicher Erstausbildung ist zur Zeit sowohl grosser Bewunderung als auch grundsätzlicher Kritik ausgesetzt. Aus der Sicht des arbeitsmarktpolitischen Forschers sind an das berufliche Bildungssystem vor allem drei Anforderungen zu richten: Reagiert das duale System flexibel gegenüber starken (quantitativen) Schwankungen der Nachfrage nach Ausbildungsplatzangeboten bzw. gegenüber Veränderungen der Nachfrage nach qualifizierten Arbeitskräften, oder ist es für eine hohe (Jugend-) Arbeitslosigkeit bzw. für Qualifikationsengpässe und mithin für Wachstumseinbussen verantwortlich zu machen? Produziert das System Qualifikationen, die den wechselnden und sich rasch verändernden Anforderungen der Arbeitsplätze entsprechen, oder verursacht es in hohem Ausmasse Qualifikations-Mismatch, d.h. strukturelle Arbeitslosigkeit? Trägt das duale System schliesslich zur Segmentation oder beruflichen Segregation des Arbeitsmarktes bei und mithin - von Effizienzverlusten abgesehen - zu berufsbedingten dauerhaften sozialen und ökonomischen Ungleichheiten der Lebenschancen?. Dieser Beitrag resumiert das Pro und Contra und setzt diese einem empirischen Test aus. Er kommt zum Ergebnis, dass die Vorzüge des dualen Systems dessen Nachteile überwiegen. Es sind vor allem die institutionellen Grundlagen, d.h. die flexible Koordination von individuellen und sozialen Interessen durch eine gelungene Kooperation von Gewerkschaften, Arbeitgebern und Staat, die Anlass zu Optimismus geben." (Autorenreferat)
dc.format.extentS. 55-59
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/724866
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufsbildung : Zeitschrift für Praxis und Theorie in Betrieb und Schule
dc.relation.ispartofvolume(1992), H. 1
dc.subject.classificationS 1.3.1 Ausbildung im Dualen System
dc.subject.classificationS 3.5.4 Sozialpartner
dc.subject.classificationS 3.5.4.1 Gewerkschaften
dc.subject.classificationT 4.4 Politikwissenschaften
dc.subject.classificationG 2.3.3 Arbeitsformen, Techniken
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 1.3.1.1 Ausbildungsstellenmarkt
dc.subject.classificationG 1.2.2.4 Arbeitslosigkeit
dc.subject.classificationG 2.3.4 Qualifikationswandel
dc.subject.classificationG 1.2.3.2 Anforderungen & Bedarfe
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherDuales System
dc.subject.otherAnerkennung
dc.subject.otherKritik
dc.subject.otherSozialpartner
dc.subject.otherGewerkschaft
dc.subject.otherArbeitgeber
dc.subject.otherStaat
dc.subject.otherKoordination
dc.subject.otherKooperation
dc.subject.otherArbeitsmarktpolitik
dc.subject.otherAusbildungsplatznachfrage
dc.subject.otherJugendarbeitslosigkeit
dc.subject.otherQualifikationsbedarf
dc.subject.otherArbeitsmarktsegmentation
dc.titleFlexible Koordination: Die Zukunft des dualen Systems aus arbeitsmarktpolitischer Sicht
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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