Closing in on closure : occupational closure and temporary employment in Germany

bibb.id185159de
bibb.publisherplaceBonnde
bibb.voevzlinkhttps://res.bibb.de/vet-repository_777103
dc.contributor.authorStuth, Stefande
dc.contributor.editorBundesinstitut für Berufsbildungde
dc.date.accessioned2020-08-10T06:53:41Z
dc.date.available2020-08-10T06:53:41Z
dc.date.issued2020
dc.description.abstract"There is now ample evidence of a rise in ĺnon-standard work arrangements/ in many industrialised economies, yet only rarely does theoretical and empirical work probe the question of why the risk of temporary employment varies. Focusing on temporary employment, the author extends the scope of closure theory to an entirely new domain. He develops new and highly sophisticated measures with which to document occupational closure by measuring the scarcity of credentials for particular types of occupations and how effectively these credentials signal quality to potential employers. Similarly, by measuring the degree of task specialisation and the uniqueness of the occupations/ tasks, this work exceeds previous studies in breadth and precision. These new measures allow the author to demonstrate how professions protect their employees from temporary employment contracts." (Verlag, BIBB-Doku)de
dc.description.abstractBefristet Beschäftigte erhalten geringere Löhne, haben schlechtere Arbeitsbedingungen, ein erhöhtes Arbeitslosigkeitsrisiko und verringerte Karriere-und Aufstiegschancen als ihre permanent beschäftigten Kollegen. Betroffen sind hiervon insbesondere Arbeitnehmer von ungeschützten Berufen wie soziale Helferberufe oder künstlerische Berufe. Ökonomische und soziologische Ansätze erklären die Befristung mit der Qualifikation von Individuen oder mit den Anforderungen der Stellen. Diese Forschungsansätze haben wertvolle Erkenntnisse gebracht, ignorieren aber eine zentrale Institution des deutschen Arbeitsmarktes - den Beruf. Der Beruf vermittelt zwischen den Qualifikationsanforderungen der Arbeitsplätze in den Unternehmen und den Qualifikationen und Fähigkeiten von Arbeitnehmern. Das heißt, dass Fähigkeiten und Qualifikationen berufsspezifisch sind und nicht ohne Produktivitätsverlust auf andere Berufe übertragen werden können. Berufe fragmentieren den Arbeitsmarkt in eine Vielzahl beruflicher Teilarbeitsmärkte. In der Folge sind berufliche Fachkräfte nicht beliebig untereinander austauschbar und damit in den meisten Berufen relativ knapp. Zentrale Hypothese der Dissertation ist, dass sich berufliche Schließung zum Vorteil der Arbeitnehmer auswirkt, weil die Entscheidung von Unternehmen befristete oder unbefristete Arbeitsverträge zu vergeben, von der Knappheit des berufsspezifischen Arbeitskraftangebots abhängt. Um die negativen Effekte von Befristungen zu reduzieren, sollte nach Meinung des Autors die Befristungsgesetzgebung für Beschäftigte dieser Berufe angepasst werden. (Textauszug; BIBB-Doku)de
dc.description.dissertationnoteZugl.: Berlin, Humboldt Universität, Diss., 2015de
dc.format.extent171 S.de
dc.format.illustrationillustrationsde
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/777103
dc.identifier.uriurn:nbn:de:0035-vetrepository-777103-6
dc.language.isoende
dc.publisherBundesinstitut für Berufsbildungde
dc.rights.licenseUrheberrecht
dc.subject.classificationG 1.2.2.3 Beschäftigungsformende
dc.subject.classificationG 2.3 Wandel von Arbeit & Wirtschaftde
dc.subject.classificationG 2.3.2 Arbeits- & Beschäftigungsverhältnissede
dc.subject.otherBefristete Beschäftigungde
dc.subject.otherArbeitslosigkeitde
dc.subject.otherRisikode
dc.subject.otherBerufde
dc.subject.otherBerufsgruppede
dc.subject.otherQualifikationsmerkmalde
dc.subject.otherArbeitsmarktchancede
dc.subject.otherVertrauende
dc.titleClosing in on closure : occupational closure and temporary employment in Germanyde
dc.typeBuchde
dc.typeHochschulschriftde
dc.typeElektronische Ressourcede
dc.typeGraue Literaturde

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