Beschäftigung nach der Berufsausbildung am Anfang der Neunziger : die qualitativen Probleme bleiben ungelöst
item.page.bibb.id
110361
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Mit Hinweisen auf die veränderten Angebots und Nachfragerelationen auf dem Ausbildungsstellenmarkt und Fachkräftemangel in einigen Berufen wird seit geraumer Zeit der Eindruck vermittelt, es gebe kein Problem mehr an der zweiten Schwelle zwischen Ausbildung und Beruf. Ergebnisse einer repräsentativen Studie zeigen jedoch, dass die Chance, nach der Berufsausbildung in eine angemessene Tätigkeit einzumünden, auch unter den vergleichweise günstigen Voraussetzungen, die eine Ausbildung im dualen System von Betrieb und Berufsschule bietet, nicht ohne weiteres von den einzelnen Auszubildenden abhängt. Probleme beim Übergang an der zweiten Schwelle sind in den seltensten Fällen auf nennenswerte Qualifikationsdefizite oder mangelnde Bereitschaft der Ausbildungsabsolventen zurückzuführen, sich den objektiven Bedingungen der beruflichen und regionalen Arbeitsmärkte zu stellen. Ihre Ursachen sind vielmehr in den in etlichen Berufen, manchen Regionen, je nach Geschlecht und Beschäftigungspolitik der Ausbildungsbetriebe qualitativ unterschiedlichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu suchen. Ausgleichende Ausbildungs- und Arbeitsmarktpolitik tut also nach wie vor not - von einer "Entwarnung an der zweiten Schwelle" zu reden, wäre angesichts dieser sehr unterschiedlichen Ausgangssituation zumindest verfrüht." (IAB2)