Neue Ausbildungsberufe setzen sich durch : eine statistische Analyse
item.page.bibb.id
114827
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
item.page.bibb.publisherplace
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
In diesem Beitrag werden im Rahmen einer statistischen Analyse die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der neuen Ausbildungsberufe aufgezeigt. Fazit: "Die Umstellung auf die neuen industriellen Metall- und Elektroberufe ist bereits in den beiden ersten Jahren nach Erlass der Ausbildungsordnungen nahezu vollständig vollzogen worden, obwohl in der Regel dreijährige Übergangsfristen vereinbart wurden. Im Metallbereich wurden zehn Prozent weniger Verträge abgeschlossen als in den Vorjahren. Vor allem Klein- und Mittelbetriebe bilden nicht mehr aus, wobei als Grund häufig allerdings nicht die Neuordnung angegeben wird. In den Elektroberufen ist die Situation günstiger. Die Zahl der Auszubildenden ist trotz zurückgehender Schulabgängerzahlen ungefähr gleichgeblieben. Die Umstellung ist zu 95 Prozent realisiert. Bei den neuen Berufen haben vor allem die generell ausgerichteten (Betriebstechnik, Produktionstechnik) hohe Anteile erzielt. Im Vergleich zum Maschinenschlosser ist die neue Fachrichtung Maschinen- und Systemtechnik geringer besetzt. Auch die neugeordneten handwerklichen Elektroberufe haben die Auszubildendenzahlen halten können, obwohl gerade das Handwerk von der demographischen Entwicklung besonders betroffen ist. Im Einzelhandel ist eine erhebliche Umschichtung zum dreijährigen Beruf Kaufmann/Kauffrau im Einhelhandel festzustellen. Mehr als zwei Drittel der Verträge sind dreijährig. Entsprechend ging die Zahl der Abschlüsse für den Verkäufer(innen)beruf zurück." (IAB2)