Jung und behindert - arbeits- und chancenlos? Zu den Berufs- und Lebensperspektiven für junge Menschen mit Behinderungen
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Abstract
Die Berufs- und Lebensperspektiven junger Menschen mit Behinderungen werden zunehmend unübersichtlicher. Obwohl ihre schulische Rehabilitation heute als gesichert gilt, wird gefragt, ob - bedingt auch durch die Krise der Arbeitsgesellschaft - jung und behindert zu sein letztlich doch bedeutet, nur bedingt Chancen auf Erwerbsarbeit zu haben. Erörtert wird deshalb die schulische Vorbereitung auf ein Erwachsenenleben mit und ohne Erwerbsarbeit, deren Ziel dann sowohl eine Befähigung zur privaten Lebensführung als auch eine berufliche Qualifizierung sein muss. Durch eine Weiterentwicklung der Werkstatt für Behinderte und die Gründung von Selbsthilfefirmen kann die nachschulische Situation der Schwerst- und Mehrfachbehinderten verbessert werden.(Orig., gek.).