Migration und Arbeitsmärkte in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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181047
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Abstract
Angesichts des demografischen Wandels müssen Deutschland, Österreich und die Schweiz ihre Zuwanderungspolitik neu ausrichten - so das Ergebnis einer Studie von Instituten aus den drei Ländern. Zwar haben alle drei Länder in der Vergangenheit von einer starken Arbeitskräftezuwanderung aus EU-Staaten profitiert, doch aufgrund der europaweit niedrigen Geburtenraten dürfte die Zahl der wanderungsbereiten EU-Bürger mittelfristig nicht ausreichen, um die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu bewahren. Auch die Flüchtlingszuwanderung der letzten Jahre deckt den Bedarf auf dem Arbeitsmarkt nicht, da die meisten Flüchtlinge - nach europäischen Standards - nur geringqualifiziert sind und kaum Sprachkenntnisse mitbringen. Um gezielt die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten außerhalb der EU und EFTA zu fördern, benötigt es daher neue Strategien. In Deutschland betrifft das vor allem das Zuwanderungsrecht. Darüber hinaus fordern die Autoren der Studie, die Erwerbstätigkeit bisheriger Zuwanderer noch stärker zu fördern. Da in Deutschland, Österreich und der Schweiz Geringqualifizierte deutlich schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, ist es wichtig, dass möglichst viele von ihnen berufliche Abschlüsse erwerben. Zudem sollten im Ausland erworbene Qualifikationen häufiger anerkannt werden. (Textauszug; BIBB-Doku)