Die Verneinung des Fremden : Arbeit, Bildung und die Kultur des Subjekts
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103753
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Berlin; Bonn
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Abstract
Der Autor fragt nach den Beweggründen unserer tradierten, auf Trennung und Distanzierung beruhenden Handlungsweisen. Aus historisch-systematischer Sicht beschreibt er jene dominante Ethik, die den herrschaftssichernden Verfügungswillen begründet und erhält. Auf der Basis dieser Ethik werden jedoch bestimmte gesellschaftliche Probleme bald nicht mehr angemessen bearbeitet werden können (z.B. Umwelt, Natur), da die "freie Verfügungsmasse" auf der Erde rapide abnimmt. Die Untersuchung der Verneinung des Fremden durch die abendländische Kultur bis in unsere Zeit bedenkt das Spannungsfeld von Handlung und Subjektivität und führt so zu einem besseren Verständnis von Handlungsfähigkeit in der modernen Gesellschaft. Der Autor plädiert für eine Ethik der Mitteilung, die die Furcht des Menschen vor dem Verlust dessen, was er sein Eigen nennt, verwandelt in die Erfahrung des Anderen in seiner jeweiligen Besonderheit. (BIBB2)