Weiterbildung nach fünfzig?
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Abstract
Bei Menschen nach fünfzig sinkt die Beteiligung an der Weiterbildung stark. Signale von Altersdiskriminierung im Bildungsbereich sind unverkennbar. Da Weiterbildung in hohem Masse auf beruflichen Nutzen ausgerichtet ist, erscheint sie nach 55 sowohl für den Einzelnen wie auch für die Arbeitgeber nicht sinnvoll. Angesichts der absehbaren demografischen Entwicklung und der sinkenden Halbwertzeit des Wissens in den meisten Branchen wäre eine kontinuierliche Weiterbildung auch für ältere Personen unabdingbar. Gefragt ist ein Bildungscoaching, das sich sowohl auf eine Integration in Berufsleben wie auch auf eine breitere Persönlichkeitsentwicklung ausrichtet. Der Beitrag beleuchtet den bildungspolitischen und gerontologischen Hintergrund. (BIBB2)