Modulare Ausbildung: Bedingungen für ein tragfähiges Konzept
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Abstract
Der Beitrag erörtert die Vorteile der Modularisierung in der Berufsausbildung und beschreibt die Umsetzungsschritte. Ausgegangen wird von einem Modulverständnis, das Module als einzeln zertifizierbare Qualifikationen versteht, die immer aber Teil eines Ganzen bleiben, in bezug auf einen Berufsabschluss definiert werden und die Abschlussprüfung vor der zuständigen Stelle/Kammer nicht ersetzen. Mit diesem Ansatz, der sich als Modularisierung im Rahmen des Berufskonzepts beschreiben lässt, wird eine Modularisierung nach britischem Muster, die Teilkompetenzen abschliessend einzeln prüft und zertifiziert, ausgeschlossen. Vorteile werden u.a. in einer höheren Systemflexibilität und -ökonomie, einer besseren Verwertbarkeit von Teilkompetenzen, der Erleichterung des Nachholens von Ausbildungsabschlüssen durch Qualifizierungspass, einer effektiveren Gestaltung ausbildungsvorbereitender Massnahmen und der Gewinnung von brachliegenden Teilausbildungskapazitäten gesehen. (BIBB)