Hybrides Lernen – gewerblich-technische Berufsbildung neu denken?
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Abstract
„Der Handlungsdruck, digitale Technologien einzusetzen, besteht spätestens seit der Verabschiedung des ersten Digitalpakts 2018. Die äußeren Rahmenbedingungen, die durch die Corona-Pandemie vorliegen, beschleunigen den Einsatz digitaler Medien und Erprobung neuer hybrider Lernformen. Die Vorgabe der Politik, dass nur Wechsel- oder Distanzlernen stattfinden darf, führt zwangsläufig dazu, dass sich Lehrende und Lernende nicht nur mit dem Einsatz digitaler Medien beschäftigen, sondern stellt gleichzeitig bekannte Lernformate in Frage. Hybride Lernformen haben das Potenzial sowohl betriebliche als auch schulische Ausbildung zu verändern und Lernortkooperationen zu stärken. Besonders zu berücksichtigen sind dabei folgende drei Entwicklungsperspektiven: Organisationsrahmen, Personal- und Ausbildungsentwicklung. Dieser Artikel schafft einen Überblick zur möglichen Umsetzung hybrider Lehr-Lern-Arrangements.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)