Evaluation und Kompetenzentwicklung
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Abstract
Programme zur Weiterentwicklung von Kompetenzen entziehen sich einer vordergründigen Evaluation - wie eine empirische Studie der Ruhr-Universität Bochum zeigt. Denn die Motive zur Kompetenzentwicklung, die berufliche Situationen und Erwerbsbiograpien der Teilnehmer sind komplexer und vielschichtiger als bisher angenommen und setzen der Anwendung von einfachen standardisierten Lösungsmustern enge Grenzen. Dies legt die Einsicht nahe, auch das Weiterbildungsverhalten als Orientierungspunkt bei der Evaluation entsprechender Programme zu berücksichtigen und die Selbsteinschätzung der Akteure zu berücksichtigen. Ein erfolgversprechender Ansatz ist die Differenzierung zwischen Lernenden, die ihre Kompetenzentwicklung eher selbstregulierend oder fremdregulierend organisieren. Evaluiert wurde das Angebot an postgraduierten Studien, wobei Motive, Erwartungen u nd Verbesserung der beruflichen Situation im Vordergrund standen. Es sollte herausgefunden werden, inwieweit die konkrete Gestaltung des Lehrangebots die Motive der Teilnehmer aufgreift und ihren Erwartungen gerecht wird. (BIBB2)