Vom Klassenkampf zum Win-win-Prinzip
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Abstract
„Dieser Beitrag untersucht, wie die Beziehung zwischen Beschäftigten und Arbeitgebern in einer volatilen, unsicheren, komplexen und ambivalenten (VUKA) Arbeitswelt human gestaltet werden kann und welche Rolle berufliche Bildung hierbei spielt. Mittels identitätstheoretischer Ansätze und eines wirtschaftshistorischen Rückblicks wird gezeigt, dass der ursprüngliche Interessenkonflikt zunehmend als Identitätskonflikt in die Beschäftigten hineinverlegt wird. Es wird begründet, warum die gezielte Förderung der beruflichen Identität der Erwerbstätigen ein Humankapital schafft, welches Win-win-Beziehungen zwischen Arbeitgebern und Beschäftigten ermöglicht. Sodann wird untersucht, ob und wie berufliche Bildung dies unterstützen kann. Abschließend wird anhand empirischer Fallbeispiele herausgearbeitet, warum das Win-win-Prinzip eines besonderen Führungsverständnisses, z. B. im Sinne der Themenzentrierten Interaktion, bedarf.“ (Autorenreferat; BIBB-Doku)