Benachteiligte Jugendliche - Jugendliche ohne Berufsbildung : qualitative und quantitative Erhebungen. Arbeitsmarkt- und bildungspolitische Schlussfolgerungen. Forschungsprojekt. Endbericht
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128570
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Wien
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Abstract
In Österreich verfügen 17 Prozent der 20 bis 24-jährigen Jugendlichen über keinen Sekundarabschluss II. Zwar haben drei Viertel dieser Jugendlichen eine nach-obligatorische Ausbildung in Angriff genommen, sie dann aber abgebrochen. In einer Studie werden die Lebensbedingungen, Ausbildungs- und Berufsverläufe sowie die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen ohne abgeschlossene Berufsausbildung, d.h. mit keinem über die Pflichtschule hinausgehenden Bildungsabschluss, untersucht. Die Studie ermöglicht eine differenzierte Status-Quo-Analyse und zeigt mögliche Handlungsbedarfe und -szenarien zur Senkung der Drop-Out-Quote im österreichischen Bildungswesen auf: Stärkenfokussierung, Anrechenbarkeiten und Durchlässigkeit im gesamten berufsbildenden Schulwesen, die Anerkennung und Weiterentwicklung informell erworbener Kompetenzen und Teilqualifikationen, Ausbau und Weiterentwicklung innovativer und alternativer Ausbildungsmodelle/Lernformen, Case Management, eine nachhaltige Akteursvernetzung, qualitativer und quantitativer Ausbau der Bildungs- und Berufsberatung sowie spezielle Massnahmen zur Integration von Migranten. (BIBB2)