Polarisierung von Tätigkeiten in der Wirtschaft 4.0 - Fachkräftequalifikationen und Fachkräftebedarf in der digitalisierten Arbeit von morgen : Kurzexpertise im Auftrag des BMBF; Arbeitspaket 1
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183216
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Bundesinstitut für Berufsbildung
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Modernisierung und Qualitätssicherung der beruflichen Bildung
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Abstract
"Die vorliegende Kurzexpertise ist das erste Ergebnis eines Projektes, das das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durchführt. Es wird untersucht, wie mögliche Auswirkungen des technologischen Fortschritts auf den deutschen Arbeitsmarkt und speziell die berufliche Ausbildung in Deutschland einzuschätzen sind. In der aktuellen Forschung wird derzeit von einer Polarisierung beziehungsweise einem polarisierten Upgrading als Folgen der Einführung neuer Technologien ausgegangen: Schlecht programmierbare Arbeitstätigkeiten, besonders solche mit hohen analytischen oder interaktiven Inhalten, erfahren auf der einen Seite mehr Nachfrage - auch nach höher qualifizierten Erwerbstätigen. Schlecht programmierbare Tätigkeiten, die von manueller Arbeit geprägt sind, erfahren ebenfalls eine höhere Nachfrage, aber weniger stark. Auf der anderen Seite werden Tätigkeiten, die programmierbar sind, egal ob sie eher manuellen, analytischen oder interaktiven Charakter haben, zunehmend ersetzt durch neue Technologien. Das Projekt will herausfinden, ob das so für Deutschland zutrifft. Die Einführung neuer Technologien hat auch Folgen für die Anforderungen an Erwerbstätige, an ihre Qualifikationen und die Aufgaben an ihren Arbeitsplätzen. Damit berufliche Qualifikationen zukunftsfähig bleiben können, werden diese Veränderungen untersucht." (Textauszug; BIBB-Doku)