Lernzeiten im Industriebetrieb : zunehmende Verantwortung bei den Beschäftigten

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Abstract

Der internationale Wettbewerbsdruck fordert tendenziell ein Mehr an effizienter Arbeit des einzelnen Beschäftigten; gleichzeitig macht der Innovationsdruck einen vermehrten Zeitaufwand für Qualifizierung und Kompetenzentwicklung notwendig. Einerseits müßte die ohnehin knappe Arbeitszeit für die Wertschöpfung ausgeweitet und andererseits deutlich mehr Zeit für die Weiterbildung aufgewendet werden. Der Autor unterbreitet Vorschläge, um Auswege aus diesem Dilemma zu finden. Zentrale Frage um die Lern- und Arbeitszeiten ist die Verteilung des Aufwands für die Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen. Er plädiert für eine zunehmende Verantwortung bei den Beschäftigten. Ziel sollte es sein, daß die Beschäftigten mehr Zeit als bisher an ihrem Arbeitsplatz verbringen und gleichzeitig kontinuierlich ihr Kompetenzniveau verbessern. Dazu müssten die technischen, organisatorischen und motivationalen Voraussetzungen geschaffen werden, damit Lernen am Arbeitsplatz und in der Arbeitszeit möglich wird und andererseits Weiterbildungsmaßnahmen Off-the-Job in die Freizeit der Mitarbeiter zu verlagert werden. (BIBB2)

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