Heil- und Sonderpädagogik im Widerspruch zwischen ethischer Verantwortung und gesellschaftlicher Tradition

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In diesem Beitrag wird aufgezeigt, dass mangelnde Solidarität mit Behinderten in unserer Kultur Tradition hat. Die Verknüpfung von biologistisch-selektionistischen und rationalistisch- utilitaristischem Denken mit pathologischem Rassismus hatte zwischen 1920 und 1945 auf der Basis dieser Tradition fatale Auswirkungen. Der gesellschaftliche Wandel seit 1945 bis 1966 hat den Nährboden für ein erneutes Schwinden von Solidarität vorbereitet. Als vordringlich wird die Besinnung der (Heil-)Pädagogik auf ihre ethischen Grundlagen als Pädagogik für Benachteiligte und Ausgegrenzte gesehen.

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