Beruflichkeit zwischen institutionellem Wandel und biographischem Projekt

bibb.id157739
bibb.participationBIBB-Mitarbeiter
bibb.publishernameVS Verl. für Sozialwissenschaften
bibb.publisherplaceWiesbaden
dc.contributor.authorBolder, Axel [Herausgeber]
dc.contributor.authorDobischat, Rolf [Herausgeber]
dc.contributor.authorKutscha, Günter [Herausgeber]
dc.contributor.authorReutter, Gerhard [Herausgeber]
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2018-12-17T18:36:11Z
dc.date.available2018-12-17T18:36:11Z
dc.date.issued2012
dc.description.abstract"Der Lebensberuf, die Ausübung eines einmal 'gelernten' Berufes von der Ausbildung bis zum Ruhealter, war auch im 20. Jahrhundert in weiten Segmenten beruflich organisierter Arbeit keineswegs die Regel. Als klassisches Beispiel gelten in der Berufsforschung die Kfz-Mechaniker, die sehr oft schon bald nach ihrer Ausbildung andere Tätigkeiten ausübten - ohne dabei notwendig ihr berufliches Selbstbild aufzugeben. Die im zweiten Band der Reihe belegte Entwicklung zu Diskontinuierung und Subjektivierung von Arbeit wird im dritten Band mit der Frage aufgenommen, ob der im Zuge der europäischen Prozesse induzierte Wandel der Institutionen der Berufsbildung einen Gegentrend auf Seiten der Subjekte provoziert. So mehren sich die empirischen Hinweise, dass die im Arbeitsleben Stehenden trotz institutioneller Deregulierung und zunehmender Prekarisierung auf ihrer subjektiven Beruflichkeit bestehen, die sich nicht an Berufsklassifikationen festmacht. Sie lässt den Beruf eher als biographisches Projekt erscheinen, als permanente Herstellung eines mehr oder weniger individuellen Zuschnitts durch Ausbildung, 'lebenslange' Weiterbildung und Erfahrung geprägter Arbeitskraft und Identität." (Verlag) Der Band versammelt im ersten Teil Beiträge, die aktuelle Entwicklungen im deutschen Sonderweg beruflicher Organisation von Arbeit in den Blick nehmen. Diesen Darstellungen folgt der Blick zurück, der zeigt, dass die Frage des Wandels von Beruflichkeit keine Erfindung des ausgehenden 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts ist, sonderen ein die kapitalistische Produktionsweise begleitendes Phänomen. Die Sicht von außen auf die Fragestellung geben Beiträge zur beruflichen Sozialisation in europäischen Gesellschaften. Im letzten Teil des Bandes wird das Thema aus der Perspektive einer Pädagogik des Erwerbs und der Berufssoziologie betrachtet. (BIBB-Doku)
dc.format.extentVI, 329 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Tab., Abb.
dc.identifier.isbn978-3-531-19622-0
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/757711
dc.language.isode
dc.publisherVS Verl. für Sozialwissenschaften
dc.relation.ispartofBildung und Arbeit ; 3
dc.source.urihttps://d-nb.info/1024831310/04 (Inhaltsverzeichnis)
dc.source.urihttps://www.bwpat.de/rezensionen/lempert_2013_rezension_8-2013_bolder_etal.pdf (Rezension)
dc.subject.classificationG 2.3 Wandel von Arbeit & Wirtschaft
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.classificationG 1.3.3 Bildungs- & Erwerbsbiografien
dc.subject.classificationG 2.4.4 Biografiegestaltung
dc.subject.otherBeruflichkeit
dc.subject.otherErwerbsarbeit
dc.subject.otherStrukturwandel
dc.subject.otherOrganisatorischer Wandel
dc.subject.otherDeregulierung
dc.subject.otherSubjektivierung
dc.subject.otherBerufliche Sozialisation
dc.subject.otherBerufsverlauf
dc.subject.otherBiografiegestaltung
dc.titleBeruflichkeit zwischen institutionellem Wandel und biographischem Projekt
dc.typeBuch

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