Schluss mit dem Dogma der Vollbeschäftigung : Interview mit der Bildungswissenschaftlerin Margrit Stamm
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126781
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Abstract
Die Bildungswissenschaftlerin geht davon aus, dass die Arbeitsgesellschaft keine dauerhafte Vollbeschäftigung mehr garantieren kann, auch nicht nach absolvierter beruflicher Ausbildung und Erstanstellung. Demnach muss sich die Gesellschaft - und primär die Jugendlichen an der ersten oder zweiten Schwelle - damit abfinden, dass das Berufsleben nicht linear verläuft, sondern auch Stagnation, Umbrüche oder gar Rückfälle enthalten kann. Plädiert wird für einen Paradigmenwechsel, in dessen Folge gesellschaftliche und individuelle Entwicklung nicht nur auf die Arbeitswelt abzielt, sondern auch auf die Lebenswelt, die aus sozialen Beziehungen, Beruf oder freiwilligen Einsätzen besteht. (BIBB2)