Berufsausbildung differenzieren und flexibilisieren
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Abstract
Der Beitrag greift die Kritik an der Starrheit der Ausbildungsstrukturen auf. Gefordert wird die Flexibilisierung und Differenzierung des Berufsschulunterrichts.Die Unterrichtsorganisation müsste reformiert werden. Eine Verdichtung des Berufsschulunterrichts auf neun Stunden pro Tag im Frontalunterricht überfordert die Schüler, produktiver ist eine Mischung von Organisations- und Lernformen, insbesondere handlungsorientierter Projektunterricht. Für Berufsschüler mit Fachhochschul- bzw.Hochschulreife sollte statt der allgemeinbildenden Fächer die Möglichkeit zu Zusatzqualifikationen geboten werden. Der Anteil der Abbrecher bleibt konstant; die Berufsanforderungen sind gestiegen. Wenn man eine berufliche Integration benachteiligter Jugendlicher will, müssen gestufte Ausbildungskonzepte entwickelt werden. (ISB)