Arbeits- und Lebenssituation von Frauen im Einzelhandel der neuen Bundesländer im Prozess des sozialen und politischen Wandels

bibb.id106166
bibb.publisherplaceHalle
dc.contributor.authorKaluza, Jens [Verfasser]
dc.contributor.authorMolnar, Doreen [Verfasser]
dc.contributor.authorRichter, Jenny [Verfasser]
dc.contributor.authorRieger, Kathrin [Verfasser]
dc.contributor.editorKommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherKommission für die Erforschung des sozialen und politischen Wandels in den neuen Bundesländern
dc.date.accessioned2018-12-17T13:00:52Z
dc.date.available2018-12-17T13:00:52Z
dc.date.issued1992
dc.description.abstractIm Mittelpunkt der Befragung von ausgewählten Verkäuferinnen, Betriebsrätinnen und Personalleitern im Frühjahr 1991 standen folgende Fragen: - Welche Veränderungen ergeben sich mit der Einführung marktwirtschaftlicher Bedingungen in den Einzelhandelsbetrieben der neuen Bundesländer für die weiblichen Beschäftigten bezüglich: Beschäftigungsverhältnis, Arbeitsaufgaben, Arbeitszeit, Arbeitsbedingungen, Qualifikation, Arbeitsklima, Perspektiven? - Wie beurteilen, erleben und bewältigen die Frauen diesen Veränderungsprozess? Der auf der Grundlage der 1991 und weiterer 1992 erhobenen Daten erstellte Situationsbericht kommt zu folgenen (ausgewählten) Ergebnisse: Steigende Betriebs- und Lohnkosten und instabile bzw. sinkende Umsätze durch den Bau immer neuer Märkte, veranlassten Ost- wie Westunternehmen durch permanenten Personalabbau, die Personalkosten schrittweise zu reduzieren. Damit hat der Handel seine Stellung als Schwerpunktbereich der Arbeitslosenzugänge beibehalten. Durch den hohen Anteil der weiblichen Beschäftigten im Handel sind natürlich Frauen am meisten von dieser Entwicklung betroffen. Massnahmen zur Reduktion der Personalkosten sind: Entlassungen, Aufhebungsverträge und Abfindungen, Vorruhestandsregelung, Abbau von Verwaltungs- und Technikkräften, Teilzeitarbeit, Änderungen im Personaleinsatz sowie der Firmenservice. Neben der ständigen Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes verbinden sich für die Frauen mit dem permanenten Personalabbau auch folgende Belastungsfaktoren: - die Reduzierung der Arbeitszeit auf Teilzeit, - ein vielfach erhöhtes Arbeitspensum, - Überstunden, - Stress, - Definzite in der sozialen Kommunikation, - Kompetenzverluste. (IAB2)
dc.format.extent33 S.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/721715
dc.language.isode
dc.relation.ispartofKommission für die Erforschung des Sozialen und Politischen Wandels in den Neuen Bundesländern. Graue Reihe ; 120
dc.subject.classificationG 1.2.4.2.1 Handel, Instandhaltung, Reparatur von Kfz und Gebrauchsgütern
dc.subject.classificationG 2.3.1 Arbeitsteilung & -organisation
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationP 1.3 Frauen
dc.subject.classificationS 6.4.1.1 Warenkaufleute
dc.subject.classificationT 4.8 Arbeitswissenschaften
dc.subject.classificationI 2.1.1 Neue Bundesländer
dc.subject.otherEinzelhandel
dc.subject.otherErwerbstätige Frau
dc.subject.otherArbeitssituation
dc.subject.otherLebenssituation
dc.subject.otherFrauen in Einzelberufen
dc.subject.otherFrauenarbeit
dc.subject.otherVerkäufer
dc.subject.otherBerufsproblem
dc.subject.otherPersonalabbau
dc.subject.otherArbeitszeit
dc.subject.otherArbeitsbelastung
dc.subject.otherBetriebsklima
dc.subject.otherOstdeutschland
dc.titleArbeits- und Lebenssituation von Frauen im Einzelhandel der neuen Bundesländer im Prozess des sozialen und politischen Wandels
dc.typeBuch

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