Berufsbildung zwischen Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik

bibb.id94994
bibb.publishernameVerlag der Gesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung
bibb.publisherplaceFrankfurt/Main
dc.contributor.authorKörzel, Randolf [Verfasser]
dc.contributor.editorGesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherGesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung
dc.date.accessioned2018-12-17T11:40:28Z
dc.date.available2018-12-17T11:40:28Z
dc.date.created1995
dc.date.issued1996
dc.description.abstractDie Arbeit analysiert die berufsbildungspolitischen Strategien der preussischen Verwaltung aus wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Sicht. Im Mittelpunkt steht die auf die öffentliche Institution Schule und im besonderen auf die Fortbildungs- und Berufsschule bezogene Politik des Handelsministeriums. Aus der Sicht des Handelsministeriums bot die Durchsetzung einer auf qualifizierte Berufsarbeit ausgerichteten Lebensführung eine mögliche sozialpolitische Antwort auf die Arbeiterjugendfrage. Bezüglich der sozialen Dimension verbanden sich mit dem Konzept die Erwartungen, die soziale Integration über positive Identifikation mit den in der Arbeitswelt angetroffenen sozialen Strukturen herbeizuführen. Die vom Handelsministerium mit der Berufsbildung verknüpften gesellschaftspolitischen Erwartungen betrafen jedoch nicht nur die normativ-kulturellen Sozialisationsleistungen, sondern zielten mittels der Qualifikation auch auf die materielle Sicherung der Arbeiter. Auf dem Gebiet der Wirtschaftspolitik war das Ziel der Berufsbildungspolitik, über die Reorganisation und die Effektivierung der staatlichen Ausbildungs- und Ordnungsleistungen im Bereich des gewerblichen Schulwesens die Voraussetzungen für die internationale Konkurrenzfähigkeit zu schaffen. So gesehen folgte das Handelsministerium den wirtschaftspolitischen Interessen einer modernisierten Gesellschaft, wogegen sowohl die soziokulturelle Dimension als auch die Allokationsfunktion in ihrer Normierung traditionalen Gesellschaftsvorstellungen verbunden blieb. (BIBB2)
dc.description.dissertationnoteBochum, Univ., Diss., 1995
dc.description.sponsorshipUniv.
dc.format.extent602 S.
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Tab.
dc.identifier.isbn3-925070-18-4
dc.identifier.isbn978-3-925070-18-1
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/708588
dc.language.isode
dc.publisherVerlag der Gesellschaft zur Förderung arbeitsorientierter Forschung und Bildung
dc.subject.classificationS 1 Stufen der Berufsbildung
dc.subject.classificationT 1.2 Historische Berufsbildungsforschung
dc.subject.classificationT 4.5 Soziologie
dc.subject.classificationT 4.6 Wirtschafts- und Rechtswissenschaften
dc.subject.classificationS 1.3.3 Vollzeitschulische Berufsausbildung
dc.subject.classificationZ 3 1801 - 1900 n. Chr.
dc.subject.classificationS 2.3 Berufsbildungspolitik
dc.subject.classificationI 2.1 Deutschland
dc.subject.otherBerufsbildung
dc.subject.otherHistorische Entwicklung
dc.subject.otherBerufsbildungspolitik
dc.subject.otherGesellschaftspolitik
dc.subject.otherWirtschaftspolitik
dc.subject.otherSchulische Berufsausbildung
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.otherWirtschaft
dc.subject.otherGeschichte
dc.subject.otherSozialgeschichte
dc.subject.other19. Jahrhundert
dc.subject.otherKaiserreich
dc.subject.otherBildungspolitik
dc.subject.otherArbeitsmarkt
dc.subject.otherDeutsches Kaiserreich
dc.subject.otherDeutsches Reich
dc.subject.other1821-1911
dc.titleBerufsbildung zwischen Gesellschafts- und Wirtschaftspolitik
dc.typeBuch
dc.typeDissertation/Habilitationsschrift

Files

Collections