Qualifikationsbedarf im Handwerk
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112850
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Bundesinstitut für Berufsbildung
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Berlin; Bonn
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Abstract
Die 90er Jahre werden durch einen weiterhin starken Strukturwandel in der Berufsausbildung geprägt sein. Gerade die Veränderungen der Wirtschafts-, Technik- und Bevölkerungsentwicklung, verbunden mit dem Wandel im Bildungsverhalten der Jugendlichen, bewirken erhebliche Veränderungen in der Nachfrage nach Ausbildungsplätzen. Die vorliegende Untersuchung behandelt Anpassungsstrategien des Handwerks in der beruflichen Bildung, auf der Grundlage von Befragungen in acht Handwerkskammern. Die zentralen Erhebungsbereiche umfassten: - den Lehrlingsbedarf unter Berücksichtigung der Ausbildungsabbrecher, - die Bewertung von kaufmännisch-gewerblichen und von "rein" gewerblichen Mischqualifikationen, - die Methoden der Nachwuchsgewinnung und der Ausgestaltung der Weiterbildung sowie - die betrieblichen Entwicklungen im Technikeinsatz, in der Organisation, der Umsatz- und Investitionsentwicklung. Die Untersuchung versucht, Antworten für eine Anpassungsstrategie des Handwerks in der Berufsbildung zu den bevorstehenden Herausforderungen zu geben. Dazu wurde vom Bundesinstitut für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Handwerkskammertag eine Befragung in den grossen Gewerbezweigen des produzierenden Handwerks vorbereitet. Die Befragung wurde im 1. Quartal 1989 von den Handwerkskammern Hamburg, Berlin, Bielefeld, Koblenz, Wiesbaden, Stuttgart, Ulm und München durchgeführt; in die Auswertung gelangten 4537 Betriebe. Der Bericht geht auf die Struktur der befragten Betriebe ein, auf Ausbildung, Gewinnung von Nachwuchskräften, Weiterbildung, Rolle von Technik, Betriebsorganisation und Wettbewerb, Einstellung der Betriebe zu kombinierten Ausbildungsberufen im Handwerk. Ausserdem wurden Fragen zur Bewertung von kaufmännisch-gewerblichen und von rein gewerblichen Mischqualifikationen gestellt. (IAB2)