Kooperative betriebliche Ausbildung von Jugendlichen mit Förderbedarf (KobA) : Förderschwerpunkt Neue Wege in die duale Ausbildung - Heterogenität als Chance für die Fachkräftesicherung ; Abschlussbericht zum Modellversuch ; FKZ: 21BBNJ15
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Bochum
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Abstract
"Der Modellversuch KobA unterstützte Unternehmen bei der Gestaltung von Vorausbildungsphasen, die Jugendliche mit ungünstigen Startbedingungen auf eine betriebliche Ausbildung vorbereiten. Dabei war die Durchführung dieser Phasen in Betrieben der markanteste Unterschied zu vielen Maßnahmen des Übergangssystems. Damit waren verschiedene Vorteile verbunden: Die Jugendlichen wurden von Beginn an in betriebliche Prozesse einbezogen, lernten handlungsorientiert und wurden in den sozialen Strukturen der Unternehmen aufgenommen. Die Unternehmen konnten aktiv dem Fachkräftemangel begegenen und neue Bewerbergruppen erschließen, die bei der Bewerberauswahl bisher nur bedingt berücksichtigt werden konnten. Der Modellversuch fokussierte auf organisationaler Ebene die Entwicklung der Unternehmen in Bezug auf die Bereitschaft zur Diversifizierung der Mitarbeiterstrukturen. Auf individueller Ebene war die Steigerung der persönlichen Ausbildungskompetenz der ausbildenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein wichtiges Ziel. Qualifizierungs- und Beratungsleistungen, sowie Maßnahmen zum Erfahrungsaustausch und Netzwerkaufbau waren wesentliche Instrumente der Modellversuchsarbeit zur Erreichung dieser Ziele. Die gemeinsame Gestaltung des Übergangs in eine betriebliche Ausbildung durch die Kooperation von Unternehmen, Schulen und kommunalen Akteuren, ist ein vielversprechendes und übertragbares Ergebnis der Modellversuchsarbeit. Dabei auftretende Hindernisse und Möglichkeiten zu deren Vermeidung wurden identifiziert und Handlungsempfehlungen abgeleitet." (Autorenreferat, BIBB-Doku)