Arbeit und Beruf - für benachteiligte und behinderte Jugendliche? : über fiktive und realistische Konzepte (sonder-)schulischer Orientierung, Vorbereitung, Hinführung und Eingliederung

bibb.id122753
dc.contributor.authorHiller, Gotthilf Gerhard [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T15:31:01Z
dc.date.available2018-12-17T15:31:01Z
dc.date.issued1988
dc.description.abstractIn der überarbeiteten Fassung eines Vortrages auf dem Sonderpädagogischen Forum Berlin, November 1987, stellte der Autor die These auf, dass benachteiligte Jugendliche und junge Erwachsene (schwache Hauptschüler, Sonderschüler, Schulabbrecher) "in den für sie eingehbaren Beschäftigungsverhältnissen trotz regelmässiger Vollerwerbstätigkeit nicht soviel Lohneinkommen erzielen können, um sich - selbst bei bescheidensten Ansprüchen - alleine durchzubringen". Vorgestellt werden die Ergebnisse einer in der Region Reutlingen, Baden-Württemberg durchgeführten Untersuchung zu monatlichen Mindestausgaben alleinstehender junger Arbeitnehmer und zu Netto-Verdienstmöglichkeiten für 199 Beschäftigungspositionen in verschiedenen Wirtschaftszweigen. Abschliessend werden politische und pädagogische Konsequenzen gefordert. "Benachteiligte Jugendliche (und deren Eltern) brauchen eine Beratung bezüglich der Vorbereitung auf das Beschäftigungssystem, die sie ungeschminkt über ihre tatsächlichen Chancen in Kenntnis setzt. Neigung und Interesse können nicht länger die vorrangigen Kriterien sein, unter denen man bei eingeschränkten Eignungsvoraussetzungen nach Massnahmen der Vorbereitung und der Ausbildung für künftige Beschäftigungsverhältnisse sucht. 14- bis 15jährige benachteiligte Schüler dürfen nicht länger den Eindruck gewinnen, bei Vorbereitung und Ausbildung für das Beschäftigungssystem sei die Frage der späteren Entlohnung nebensächlich; viel wichtiger seien die Freude, die Erfüllung, die der richtig gewählte Beruf deshalb vermittle, weil er im Einklang mit Interessen, Neigung und Eignung stehe. Es ist eine gefährliche, vom bürgerlichen Idealismus ererbte Vorstellung, der Beruf sei das Medium der Selbstverwirklichung. Die von Ökonomie und Technik bestimmten Produktionsverhältnisse lassen zumindest dem Benachteiligten, wie wir zeigen konnten, dafür keine Chance." (IAB2)
dc.format.extentS. 161-181
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/741019
dc.language.isode
dc.relation.ispartofDie Deutsche Schule : DDS ; Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik und pädagogische Praxis
dc.relation.ispartofvolume80 (1988), H. 2
dc.subject.classificationS 1.1 Allgemeinbildende Schule
dc.subject.classificationG 1.2 Arbeitsmarkt
dc.subject.classificationG 1.2.2 Beschäftigungs- und Arbeitsverhältnisse
dc.subject.classificationG 1.2.2.1 Lohn- & Tarifsysteme
dc.subject.classificationS 3.1.1 Berufsvorbereitende Bildungsgänge
dc.subject.classificationL 5 Beratung & Orientierung
dc.subject.classificationG 2.3 Wandel von Arbeit & Wirtschaft
dc.subject.classificationG 2.4 Sozialer Wandel
dc.subject.classificationG 1.2.2.2 Soziale Sicherungssysteme
dc.subject.otherBenachteiligter Jugendlicher
dc.subject.otherLernbehinderung
dc.subject.otherJugendlicher
dc.subject.otherFörderschule
dc.subject.otherAbsolvent
dc.subject.otherMenschen mit Behinderung
dc.subject.otherBeschäftigungssystem
dc.subject.otherEinkommen
dc.subject.otherBerufsvorbereitung
dc.subject.otherKonzeption
dc.subject.otherBerufsorientierung
dc.subject.otherLebensstandard
dc.subject.otherSoziale Situation
dc.subject.otherAllein erziehender Elternteil
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.titleArbeit und Beruf - für benachteiligte und behinderte Jugendliche? : über fiktive und realistische Konzepte (sonder-)schulischer Orientierung, Vorbereitung, Hinführung und Eingliederung
dc.typeText
dc.typeZeitschriftenaufsatz

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