Kein Anschluss trotz Abschluss?! : Benachteiligte Jugendliche am Übergang in Ausbildung; Studie des FiBS in Kooperation mit der Akademie für Innovative Bildung und Management (aim)
item.page.bibb.id
185973
Loading...
Date
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie
item.page.bibb.publisherplace
Berlin
item.page.bibb.participation
item.page.bibb.citedinbibb
Zitation des Datenreports
item.page.bibb.researchfocus
item.page.bibb.reviewof
item.page.bibb.citationdr
Abstract
"Die Zahl der neuen Ausbildungsverträge wird in diesem Jahr noch einmal deutlich sinken: Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) schätzt, dass dieses Jahr nur noch rund 430.000 Ausbildungsverträge im dualen System unterschrieben werden könnten. Das sind fast 100.000 weniger als noch 2019 und 35.000 weniger als 2020. Es zeigt sich zudem, dass insbesondere der Anteil der Abiturient:innen im dualen System angestiegen ist, während Jugendliche mit Realschul- oder Hauptschulabschluss immer schlechtere Chancen haben, einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Es steht daher zu befürchten, dass diese Jugendlichen zukünftig noch schlechtere Chancen auf eine Ausbildung haben werden.“ Nach Ansicht des FiBS ist eine zeitnahe und grundlegende Reform des beruflichen Ausbildungssystems in Deutschland notwendig, damit ein größerer Teil der Jugendlichen nicht zur 'Generation Corona' werde. Ursächlich für die kleiner werdende Zahl an Ausbildungsplätzen sei der deutlich längere zweite Lockdown. Demnach befürchte derzeit jedes fünfte Unternehmen, die Pandemie nicht zu überstehen." (Hrsg.; BIBB-Doku)