Bedarfe und Verbesserungspotentiale der Studien- und Berufsorientierung an Gymnasien : Endbericht
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183691
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Hannover ; Berlin
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Abstract
Von einer strukturierten Berufs- und Studienorientierung sind Gymnasien noch ein Stück weit entfernt. Schulinterne Konzepte haben keinen Bezug zu Berufswahltheorien. Zudem beschränkt sich das Angebot auf einzelne Bausteine, die nicht aufeinander abgestimmt sind. Eine systematische Evaluation, ob schulische Maßnahmen das angestrebte Ziel erreichen, findet selten statt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie zur Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Die bundesweite Untersuchung umfasste Fallstudien an 20 Gymnasien. Befragt wurden Lehrkräfte, die für die Berufs- und Studienorientierung zuständig sind, sowie zentrale Kooperationspartner. Hauptkritikpunkt der Lehrkräfte: In den Landesvorgaben zur Berufs- und Studienorientierung sind teilweise nicht ausreichend zeitliche und finanzielle Ressourcen für vorgesehene Aufgaben eingeplant. Auch der Zeitpunkt, zu dem eine Schule mit der Berufs- und Studienorientierung beginnen soll, ist ein strittiges Thema. Die untersuchten Gymnasien richten ihre Angebote vor allem zur Aufnahme eines Studiums aus. Die Schulen sollten daher die duale Berufsausbildung als Alternative in ihren Konzepten verankern, so die Empfehlung des Forscherteams. (BIBB-Doku)