Abgaben, Bildungsurlaub und tarifvertragliche Anreize für individuelle und betriebliche Investitionen in Aus- und Weiterbildungsmassnahmen
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Abstract
Verschiedene Regierungen von EU-Ländern haben eine Fülle von finanziellen Anreizen eingeführt, um die Investitionen der Unternehmen in die berufliche Aus- und Weiterbildung zu erhöhen. Wichtige staatliche Initiativen sind Zwangsabgaben oder Steuern zur Finanzierung der Berufsbildung (Dänemark, Frankreich, Schweden), der bezahlte Bildungsurlaub (Frankreich und Belgien) und sektorale Berufsbildungsfonds (Dänemark, Niederlande, Belgien), die von Arbeitgebern und Gewerkschaften durch tarifvertragliche Übereinkünfte geschaffen wurden. Der Beitrag erläutert diese Verfahrensweisen, diskutiert Vorteile und Schwächen von Anreizsystemen und zieht abschliessend einige Schlussfolgerungen. (BIBB2)