Lässt sich Qualifikationsbedarf prognostizieren? : Ergebnisse und Verfahren aus OECD-Ländern : Tagung "Qualifikationen erkennen - Berufe gestalten" (1999, Potsdam)
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Bielefeld
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Abstract
Der Beitrag stellt zentrale Ergebnisse der nationalen Qualifikationsprognosen ausgewählter Länder der OECD vor (USA, Kanada, Niederlande, Grossbritannien, Irland, Dänemark, Japan) und analysiert diese im jeweiligen nationalen Kontext. Verglichen werden unterschiedliche Erhebungsmethoden und die institutionellen Arrangements zu deren Umsetzung. Ziel des internationalen Vergleichs ist, Erkenntnisse aus Verfahren und Inhalten internationaler Konzeptionen der Qualifikationsbedarfserhebung für eine deutsche Konzeption abzuleiten. Ergebnis der Vergleichsuntersuchung ist, dass die Implementationsbedingungen von erkanntem Qualifikationsbedarf in den beteiligten Ländern sehr unterschiedlich sind und ein systematischer Vergleich deshalb schwerfällt. Es zeigt sich jedoch, dass in den Ländern ähnliche Probleme zu lösen sind und diese teilweise mit innovativen institutionellen Arrangements auch umgesetzt werden. Tendenz ist, dass in allen vorgestellten Ländern eine zunehmende Tertiarisierung in den Beschäftigungssystemen zu erwarten ist. Als Tätigkeitsfelder mit schlechten Aussichten werden vor allem an- und ungelernte Tätigkeiten im gewerblich-technischen Bereich genannt, die Computerindustrie wird als wichtiger Wachstumsbereich prognostiziert, ebenso die Entwicklung von personennahen und firmenbezogenen Dienstleistungen. (BIBB)