Von der diffusen Zielgruppenkategorie zur individuellen Lernausgangslage - Ansätze für eine integrative Sprachbildung im Übergangsbereich
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Abstract
"Individualisierung als didaktisches Prinzip gewinnt an allen Lernorten der beruflichen Bildung zunehmend an Bedeutung. Da bislang homogene Lerngruppen 'als grundlegende Voraussetzung und zugleich optimale Bedingung für erfolgreiches Lehren und Lernen' galten (Biermann/Bonz 2011, S. 5), erfordert dies einen Perspektivenwechsel: Eine adressatengerechte Intervention bedarf einer Unterscheidung individueller Lernausgangslagen, die weit über die bislang festgestellte Heterogenität von Zielgruppen hinausgeht. Der Beitrag stellt einen Ansatz zur Ermittlung individueller sprachlicher Ressourcen und Bildungsbedarfe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Berufsvorbereitungsmaßnahmen vor und zeigt Möglichkeiten für eine integrative und entwicklungsorientierte Sprachbildung in einem handlungsorientierten Lehr-Lern-Arrangement auf." (Autorenreferat, BIBB-Doku)