Frauen in DDR-Hochschulen
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Abstract
Der Beitrag befasst sich mit der Repräsentanz von Frauen im Wissenschaftsbetrieb der DDR. Die Autorin stützt sich auf verschiedene empirische Studien und kommt zu dem Ergebnis, dass es nicht an den Leistungsvoraussetzungen der Frauen liege, wenn ihr Entwicklungsweg langsamer und diskontinuierlicher als der der Männer verlaufe, sondern vor allem an den dominant männlich geprägten Strukturen. "Quotierung ist ein gangbarer Weg, um gewissermassen 'zwangsweise' kurzfristig Veränderungen herbeizuführen. Sie ist deshalb als ein Mittel zum Zweck zu befürworten und zwingend zu fordern, damit Frauen entsprechend ihrer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit und -bereitschaft analog den Männern zum Einsatz gelangen, die vorherrschend männlich geprägten Strukturen gebrochen werden und weibliche Interessen bei der Entscheidungsfindung Beachtung finden und Benachteiligungen abgebaut werden." (IAB2)