Folgen der Akademisierung der Arbeitswelt : Wechselwirkungen von Arbeits- und Betriebsorganisation, betrieblichen Qualifizierungsstrategien und Veränderungen im Bildungssystem

bibb.citedinbibbZitation des Datenreports
bibb.id183146
bibb.publishernameHans-Böckler-Stiftung
bibb.publisherplaceDüsseldorf
dc.contributor.authorElsholz, Uwe [Verfasser]
dc.contributor.authorJaich, Roman [Verfasser]
dc.contributor.authorNeu, Ariane [Verfasser]
dc.contributor.editorHans-Böckler-Stiftung [Sonstige]
dc.contributor.otherHans-Böckler-Stiftung
dc.coverage.spatialDE
dc.date.accessioned2019-02-06T10:12:30Z
dc.date.available2019-02-06T10:12:30Z
dc.date.issued2018
dc.description.abstractMehr als jeder zweite Schulabgänger beginnt heute ein Studium. Naht deshalb das Ende der betrieblichen Ausbildung? Die Autoren haben sich anhand von 18 Fallstudien in der Metall- und Elektrobranche sowie im Einzelhandel und der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) ein Bild von der Lage in den Betrieben gemacht. Demnach ist Berufsausbildung ist keineswegs obsolet - auch wenn sie insbesondere in Form des dualen Studiums Konkurrenz bekommen hat. Die klassische Berufsausbildung stellen die wenigsten Unternehmen infrage. Deren "Theorie-Praxis-Verhältnis sowie die umfassende berufliche Handlungskompetenz", die dabei vermittelt werden, erfreut sich den Forschern zufolge aufseiten der Betriebe nach wie vor höchster Wertschätzung. Für alle drei untersuchten Branchen gilt außerdem: Sie ziehen die betriebsinterne Qualifizierung dem Anwerben von Fachkräften auf dem externen Arbeitsmarkt vor. Das duale Studium bietet sich Unternehmen daher als Lösung an, um einerseits dem eigenen Interesse an einer Ausbildung im Betrieb und andererseits dem Wunsch junger Leute mit guten Schulabschlüssen nach höherer Bildung gerecht zu werden. Stärkere Verdrängungseffekte haben die Forscher in großen Unternehmen der Metall- und Elektro- sowie der IKT-Branche identifiziert. Hier geht das Angebot dualer Studiengänge teilweise zulasten der Berufsausbildung. Im Einzelfall spielen dabei ganz unterschiedliche Faktoren eine Rolle. So halten Unternehmen mit deutschen Eigentümern eher an der Berufsausbildung fest, Amerikaner setzen stärker auf Akademisierung. Auch die Unternehmensstrategie ist entscheidend: Wo der Schwerpunkt auf heimischer Qualitätsproduktion liegt, wird die nicht-akademische Ausbildung oft favorisiert; geht die Tendenz allerdings dahin, sich in Deutschland auf Forschung und Entwicklung zu konzentrieren und die Fertigung ins Ausland zu verlagern, kommen eher duale Studienangebote zum Zuge. (Textauszug; BIBB-Doku)
dc.format.extent99 S.
dc.identifier.isbn978-3-86593-313-3
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/jspui/handle/BIBB/768124
dc.language.isode
dc.publisherHans-Böckler-Stiftung
dc.relation.ispartofStudy / Hans-Böckler-Stiftung ; 401
dc.rightsNamensnennung 4.0 International*
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/*
dc.subject.classificationS 1.3 Berufliche Erstausbildung
dc.subject.classificationS 3.2 Unternehmen und Behörden
dc.subject.otherBerufsausbildung
dc.subject.otherAttraktivität
dc.subject.otherAusbildungsverhalten
dc.subject.otherBetrieb
dc.subject.otherAkademisierung
dc.subject.otherDualer Studiengang
dc.subject.otherEinzelhandel
dc.subject.otherInformationswirtschaft
dc.subject.otherMetallindustrie
dc.subject.otherElektroindustrie
dc.titleFolgen der Akademisierung der Arbeitswelt : Wechselwirkungen von Arbeits- und Betriebsorganisation, betrieblichen Qualifizierungsstrategien und Veränderungen im Bildungssystem
dc.typeElektronische Ressource
dc.typeBuch
dc.typeGutachten/Studie

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