Weiterbildungen aufbauend auf die PflAPrV : Konzeption und exemplarische Moduleinheiten

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"Weiterbildungen, die auf die generalistische Pflegeausbildung aufbauen, sind aktuell an diese noch nicht ausreichend anschlussfähig, dies zeigen u.a. aktuelle Forschungsprojekte des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die aus dem Pflegeberufegesetz resultierenden Veränderungen gehen mit Bildungsimpulsen u. a. für die Akteursgruppen einher, die in der Praxis für Bildungs- und Managementprozesse verantwortlich sind: das Berufsbildungspersonal in der praktischen Ausbildung und am dritten Lernort (Praxisanleitende und -koordinierende) sowie Leitungspersonen für das operative Management (Bereichsleitungen). Diese Berufsgruppen können als Change Agents für den Wandel hin zu einem neuen Berufsprofil betrachtet werden. Daneben resultiert aufgrund der verkürzten Praxiseinsätze und der anhand exemplarischer Inhalte vermittelten fachlichen Kompetenzen die Notwendigkeit, die begleitete Berufseinmündung als Weiterbildungsanlass aufzugreifen, um präventiv einer Überforderung von Berufseinsteigenden vorzubeugen. Im durch das BIBB beauftragten Zusatzauftrag career@carePLUS wurden Weiterbildungsmodule für die oben genannten Zielgruppen entwickelt, die an die dreijährige Pflegeausbildung und somit an die Kompetenzbereiche der Pflegeberufe-Ausbildungs- und -Prüfungsverordnung (PflAPrV) anschließen und diese für unterschiedliche Anwendungsfelder (Berufseinstieg, praktische Ausbildung, operatives Management) vertiefen. Grundlage der Konzeption ist eine Dokumentenanalyse bestehender Weiterbildungsordnungen sowie der neuen und alten Vorgaben für die Pflegeausbildung. Ergebnis ist ein Kompetenzraster, in dem Handlungskompetenzen für alle drei Zielgruppen auf Grundlage der Veränderungen, die sich durch die generalistische Pflegeausbildung ergeben, ausformuliert sind. Der Aufbau folgt dem Baukastenprinzip: Basismodule beinhalten fachliche und fachwissenschaftliche Inhalte und adressieren alle drei Zielgruppen. Zielgruppenspezifische Module fokussieren die darauf aufbauenden bzw. die Basismodule ergänzenden Kompetenzen und Inhalte für die jeweilige Akteursgruppe. Exemplarisch wurden vier Moduleinheiten ausformuliert, die im Hinblick auf die Veränderungsprozesse von besonderer Relevanz sind." (BIBB-Autorenreferat)

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