Berufsbildung mit geringen Lesekompetenzen? Ergebnisse der Schweizer PISA-Studie-Folgestudie TREE

bibb.citedinbibbZitation von einer BIBB-Publikation
bibb.id151382
dc.contributor.authorStalder, Barbara E. [Verfasser]
dc.date.accessioned2018-12-17T18:14:53Z
dc.date.available2018-12-17T18:14:53Z
dc.date.issued2011
dc.description.abstractDie OECD postuliert einen Zusammenhang zwischen PISA-Kompetenzen und nachfolgendem Bildungserfolg und entwirft für Jugendliche des untersten Leistungssegments als potenzieller Risikogruppe ein entsprechendes Riskioszenario. Wer am Ende der Volksschule nur über rudimentäre Lesekompetenzen verfügt, dürfte mit den Anforderungen von Sekundarstufe II-Ausbildungen kaum zurechtkommen und den Einstieg in eine zertifizierende Berufsausbildung finden, diese durchlaufen und erfolgreich abschließen. Im Beitrag wird dieses Risikoszenario auf Grundlage der Schweizer PISA-Folgestudie TREE empirisch überprüft. Auf der Grundlage des Kompetenz- und Risikobegriffs gemäß PISA werden vier Risikothesen formuliert: (1) Verzögerter/kein Eintritt in die Sekundarstufe II, (2) Überforderung in der beruflichen Grundbildung, (3) Diskontinuierlicher Ausbildungsverlauf, (4) Kein Abschluss auf der Sekundarstufe II. Den Analysen übergeordnet ist die Frage, ob die Leseschwächsten per se von zertifizierten Ausbildungen der Sekundarstufe II ausgeschlossen sind und/oder inwiefern sie sich diesbezüglich von Jugendlichen mit etwas höheren Kompetenzen unterscheiden. Insgesamt legen die Befunde nahe, dass die vier Risikothesen sich für die Schweiz nicht in der Schärfe und nicht in dem Ausmaß bestätigen, wie dies gemäß der PISA-Prognose zu befürchten war. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen mit rudimentärer Lesekompetenz steigt direkt in eine qualifizierende Berufsausbildung ein, durchläuft diese geradlinig und schließt sie erfolgreich ab. Jugendliche allein aufgrund ihrer unzureichenden Lesekompetenzen zur Risikogruppe zu machen, scheint deshalb unangebracht. Für weitere Untersuchungen stellt sich die Frage, unter welchen Bedingungen mangelnde Lesekompetenzen durch die Berufsausbildung verbessert oder kompensiert werden können. (BIBB-Doku)
dc.format.extentS. 190-203
dc.format.illustrationLiteraturangaben, Abb.
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/755527
dc.language.isode
dc.relation.ispartofKompetenzdiagnostik in der beruflichen Bildung : Probleme und Perspektiven / Martin Fischer [Hrsg.] ; Matthias Becker [Hrsg.] ; Georg Spöttl [Hrsg.]
dc.subject.classificationP 1.7 Benachteiligte
dc.subject.classificationP 1.1 Jugendliche
dc.subject.classificationG 1.3.2.2 Übergänge
dc.subject.classificationS 3.1.1.2 Berufsgrundbildungsjahr (BGJ)
dc.subject.classificationI 2.2.1 Westeuropa
dc.subject.otherKompetenzdiagnostik
dc.subject.otherLesekompetenz
dc.subject.otherBenachteiligter Jugendlicher
dc.subject.otherProblemgruppe
dc.subject.otherBildungschance
dc.subject.otherSekundarstufe II
dc.subject.otherBerufsgrundbildung
dc.subject.otherSchweiz
dc.titleBerufsbildung mit geringen Lesekompetenzen? Ergebnisse der Schweizer PISA-Studie-Folgestudie TREE
dc.typeText
dc.typeSammelbandbeitrag

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