Von der Schule in den Beruf : Wege und Umwege in der nachobligatorischen Ausbildung
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183544
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Zürich
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Abstract
"70 Prozent der Teilnehmenden der Zürcher Längsschnittstudie beginnen nach Abschluss der obligatorischen Schule eine berufliche Grundbildung mit Fähigkeitszeugnis (EFZ), 9 Prozent eine berufliche Grundbildung mit Berufsattest (EBA). 21 Prozent der Teilnehmenden absolvieren eine allgemeinbildende Ausbildung, d.h. eine gymnasiale Maturitätsschule oder eine Fachmittelschule. 20 Prozent der jungen Erwachsenen absolvieren vor Aufnahme der nachobligatorischen Ausbildung ein Brückenangebot. Dabei handelt es sich häufig um Schülerinnen und Schüler aus den Abteilungen B und C der Sekundarschule. 10 Prozent der Studienteilnehmenden haben eine nachobligatorische Ausbildung begonnen, aber nicht abgeschlossen. Je besser die Testleistungen und je höher die Zeugnisnoten, desto anspruchsvoller ist die aufgenommene nachobligatorische Ausbildung. Junge Männer treten öfter in eine vierjährige berufliche Grundbildung oder eine berufliche Grundbildung mit Berufsmaturität über. Junge Frauen hingegen absolvieren häufiger eine dreijährige berufliche Grundbildung oder eine gymnasiale Maturitätsschule. Junge Männer und Lernende mit höheren Mathematikleistungen wählen häufiger einen Beruf im Bereich der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) als junge Frauen und Lernende mit tieferen Leistungen. Weniger häufig für einen MINT-Beruf entscheiden sich Lernende, die neben hohen Mathematik auch hohe Deutschleistungen erbringen. Die soziale Herkunft spielt eine massgebliche Rolle dabei, welcher Ausbildungsweg eingeschlagen wird. Insbesondere ist sie relevant dafür, ob eine berufliche Grundbildung oder eine gymnasiale Maturitätsschule aufgenommen wird. Die Zufriedenheit der Teilnehmenden der Längsschnittstudie ist hoch." (Textauszug; BIBB-Doku)