Ausländische Jugendliche in Ausbildung und Beruf
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Abstract
Der Aufenthalt der in den 1950er bis zu den 1970er Jahren sowohl durch Push- als auch durch Pull-Faktoren nach Deutschland gekommenen Arbeitsmigranten hat sich im Laufe der Jahre - im Gegensatz zur verfolgten Ausländerpolitik - als dauerhaft herausgestellt. Diesem konnte auch durch den Anwerbestopp von 1973 nicht entgegnet werden. Nicht zuletzt durch den Nachzug der Familienangehörigen (vor allem bei türkischen Migranten) wurden aus den einstigen "Gastarbeitern" schließlich "Einwanderer". Die Autorin beschreibt in diesem Beitrag die besonderen Anforderungen an die deutsche Ausländer- und Bildungspolitik, um auf die durch den Zuzug von schulpflichtigen Kindern auftretenden Probleme angemessen reagieren zu können. Viele ausländische Jugendliche treten als Seiteneinsteiger in das deutsche Schulsystem ein, bzw. bei vielen Kindern und Jugendlichen handelt es sich um so genannte Pendelkinder. Der Beitrag lenkt den Fokus auf die besonderen Probleme dieses Personenkreises bei Bildung, Ausbildung und Arbeitsmarktintegration. (BIBB-Doku)