Flucht aus dem Normalarbeitsverhältnis: Betriebs- und Personalräte machtlos? : dargestellt unter besonderer Berücksichtigung des Wissenschaftsbereichs - am Beispiel der Max- Planck-Gesellschaft
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123249
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Hamburg
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Abstract
Im 1. Kapitel wird die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses erörtert. Dabei wird dem unbefristeten Vollzeitarbeitsverhältnis die Arbeitsvertragsflexibilisierung, die Finanzierungsflexibilisierung und die Flexibilisierung durch Wechsel oder Aufgabe der Arbeitgeberrolle gegenübergestellt. Kapitel 2 und 3 behandeln die Auswirkungen der Flucht aus dem Normalarbeitsverhältnis auf Belegschaften und die Arbeit von Betriebs- und Personalräten. Im vierten und fünften Kapitel werden die Informations- und Beteiligungsrechte von Betriebs- und Personalräten allgemein und am Beispiel der Max-Planck- Gesellschaft erörtert. Dem folgt in den nächsten Kapiteln die Untersuchung des Arbeitnehmerbegriffs. Dabei wird insbesondere die Bedeutung von Dienst-, Werk- und Stipendiatenverträgen analysiert, weiterhin die in die Rolle Selbständiger gedrängten atypisch Beschäftigten. Im neunten Kapitel wird der Frage nachgegangen, ob eine Modifikation des Arbeitnehmerbegriffs betriebsverfassungs- und personalvertretungsrechtlich geboten ist. Die Kapitel 10 und 11 gehen ein auf die Einbeziehung von Beschäftigten mit drittbezogenem Personaleinsatz und rechtlich Selbständigen in die Betriebs- und Personalverfassung. Abschliessend werden die Informationsrechte von Betriebs- und Personalräten behandelt, ausserdem die Voraussetzungen einer erfolgversprechenden Wahrnehmung der den Betriebs- und Personalräten in bezug auf atypische Beschäftigte zustehenden Kompetenzen. (IAB2)