Akzeptanz, Inanspruchnahme, Tätigkeitsspektrum und Handlungspotentiale der Weiterbildungsberatungsstellen im Land Brandenburg : Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfondes und Mitteln des Landes Brandenburg. Forschungsvorhaben 96.02 des MASGF
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11529
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Potsdam
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Abstract
Die Studie stellt fest, dass im Meinungsbild der befragten Ratsuchenden die Informations- und Beratungsstellen (I&B) in Brandenburg gut erreichbar und die Wartezeiten in akzeptablen Grenzen liegen. Die Ratsuchenden bescheinigten den Beratern hohe Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen. Die Berater konnten die Ratsuchenden in hohem Masse motivieren, aktiv zu werden: im Zeitraum von drei Monaten nach der Beratung hat die überwiegende Mehrheit der Ratsuchenden auf verschiedenen Ebenen Initiativen entwickelt, um die berufliche Situation zu verbessern. Nur 7 Prozent blieben passiv. Die Beratung war für 60 Prozent von unmittelbarem Nutzen, 77 Prozent sahen anschliessend eine längerfristige Perspektive für ihre berufliche Zukunft. Ähnlich positiv äusserten sich die befragten Unternehmen. Zwei Drittel gaben an, die Beratung habe zu praktischen Konsequenzen geführt. Die Studie weist zudem nach, dass zur Optimierung der Arbeit der I&B eine engere Zusammenarbeit mit den Arbeitsämtern sowie ein grösserer Bekanntheitsgrad der I&B in der Wirtschaft erreicht werden muss. (BIBB2)