Neue Verteilungskonflikte
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Abstract
Eine zukunftsorientierte Arbeitslehre zielt darauf ab, die Fähigkeiten zur selbstständigen Gestaltung der Erwerbsarbeit und der eigenen Biographie in der künftigen Arbeits- oder dann Tätigkeitsgesellschaft zu entwicklen. Dazu gehört jedoch auch, sich mit dem "Kapital" und "Arbeit" auseinander zu setzen: Dem Konflikt um Lohn und Leistung. Dabei ist die Kategorie "Konflikt" als positives Element gesellschaftlicher Weiterentwicklung zu bewerten. Inzwischen geht es in der Diskussion um die Neubestimmung des Leistungsbegriffs bei veränderter Arbeitsorganisation und um die Einkommensformen und -entwicklung in der nachfordistischen Gesellschaft. Dieser Strukturwandel stellt neue Anforderungen an die Arbeitslehre (Orig.).