Innovative Handlungspotenziale von Kranken- und Altenpflegekräften
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Berlin
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Abstract
Vorgestellt werden Ergebnisse aus den empirischen Forschungsarbeiten des Teilprojekts B6 "Innovative Handlungspotentiale von Kranken- und Altenpflegekräften", das am Sonderforschungsbereich 333 der Universität München von 1992 bis 1994 durchgeführt wurde. Ausgangspunkt war die These, dass die Kranken- und Altenpflegekräfte infolge des Umbruchs im Gesundheitswesen von einer "schweigenden" Berufsgruppe zu einer Profession mit gesundheitspolitischen Gestaltungspotenzialen geworden sind. Während sie in den 80er Jahren kaum in Erscheinung getreten sind, haben sie seither durch eigene Professionalisierungsanstrengungen Handlungskompetenz in ihrem beruflichen Tätigkeitsfeld erlangt. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stand die Frage, auf welchen Feldern Pflegende innovativ werden und von welchen gesundheitspolitischen und organisatorischen Rahmenbedingungen dies abhängt. (BIBB2)