Der Nutzen der beruflichen Beratung aus Sicht der Berufswähler : Anmerkungen zu einem Forschungsdesiderat : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg)

bibb.id94900
bibb.publisherplaceNürnberg
dc.contributor.authorSchröder, Helmut [Verfasser]
dc.contributor.authorSchober, Karen [Herausgeber]
dc.contributor.authorGaworek, Maria [Herausgeber]
dc.contributor.editorInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [Herausgebendes Organ]
dc.contributor.otherInstitut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
dc.date.accessioned2018-12-17T11:39:50Z
dc.date.available2018-12-17T11:39:50Z
dc.date.issued1996
dc.description.abstract"Der Beitrag geht der Frage nach, wie die subjektiven Urteile ehemaliger Ratsuchender über den Nutzen der beruflichen Beratung einzuordnen sind. Am Beispiel einer schriftlichen Erhebung bei Studierenden und einer persönlichen Befragung von Blinden wird dargelegt, dass die Bewertung der Berufsberatung signifikant niedriger ausfällt als der subjektiv empfundene Nutzen anderer Beratungsinstitutionen. Die Sekundäranalyse der Datensätze gibt keinen Hinweis darauf, dass die subjektiven Bewertungen auf methodischen Artefakten beruhen. Weder sind die Bewertungen auf methodischen Artefakten beruhen. Weder sind die Bewertungen durch Rückerinnerungsprobleme beeinträchtigt, noch konnte die attributionstheoretisch begründete Annahme bestätigt werden, dass ein Teil der Varianz im Nützlichkeitsurteil durch die Kontrollüberzeugung, die Leistungsorientierung oder den Erfolg der Befragten erklärbar ist. Die gesonderte Betrachtung von Studierenden, die sich in einer Berufswahlkrise befinden, legt vielmehr die Vermutung nahe, dass die subjektive Bewertung der beruflichen Beratung eine Diskrepanz indiziert zwischen den Beratungsbedürfnissen und dem Grad der Befriedigung dieser Bedürfnisse. Der Autor regt die empirisch-analytische Begründung der Beratungsarbeit auf der Basis eines kombinierten entscheidungs- und persönlichkeitsorientierten Ansatzes an. Als Ausgangspunkt formuliert er ein Konzept, dass die Beratungsbedürfnisse auf der kognitiven, der evaluativen, der affektiven und der Verhaltens- Dimension gleichermassen berücksichtigt." (Autorenreferat, IAB- Doku)
dc.format.extentS. 287-308
dc.identifier.urihttps://bibb-dspace.bibb.de/handle/BIBB/708456
dc.language.isode
dc.relation.ispartofBerufswahl : Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle. Dokumentation eines Workshops des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesanstalt für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Jugendinstitut und dem Bundesinstitut für Berufsbildung, 13.-14. Juli 1995 in Nürnberg : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg) / Karen Schober [Hrsg.] ; Maria Gaworek [Hrsg.]
dc.subject.classificationL 5 Beratung & Orientierung
dc.subject.otherBerufsberatung
dc.subject.otherNutzen
dc.subject.otherStudent
dc.subject.otherMenschen mit Behinderung
dc.subject.otherBlindheit
dc.subject.otherZufriedenheit
dc.subject.otherEinflussfaktor
dc.subject.otherPsychische Faktoren
dc.subject.otherQuantitative Angaben
dc.subject.other1995-1995
dc.titleDer Nutzen der beruflichen Beratung aus Sicht der Berufswähler : Anmerkungen zu einem Forschungsdesiderat : Berufswahl. Sozialisations- und Selektionsprozesse an der ersten Schwelle (1995, Nürnberg)
dc.typeText
dc.typeKonferenzveröffentlichung
dc.typeSammelbandbeitrag

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