Wer hat, dem wird gegeben? : Hochbegabtenförderung und Gerechtigkeit
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160140
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Abstract
"In diesem Aufsatz geht es um eine Analyse der Argumente zugunsten von Hochbegabtenförderung. Diese wird einerseits mit dem Verweis auf das Gemeinwohl begründet und andererseits damit, dass sie den Hochbegabten selbst geschuldet sei. Im Folgenden liegt der Schwerpunkt auf der Analyse solcher pädagogischer Argumente, welche die Hochbegabtenförderung mit Forderungen der Chancengleichheit oder Gerechtigkeit begründen. Dabei wird sich zeigen, dass die Analyse dieser Argumente um eine wichtige Perspektive ergänzt werden muss: Der Begabungsbegriff muss genauer in den Blick genommen und mit den Argumenten für die Hochbegabtenförderung abgeglichen werden. Die hier vorgelegte Analyse weckt auf diese Weise Zweifel an der Behauptung, dass die Hochbegabtenförderung ein Gebot der Gerechtigkeit sei." (Autorenreferat, BIBB-Doku)