Inklusion - ein Beitrag zur Bewältigung des demographischen Wandels : Bedeutung und Potenzial inklusiver Bildung für die Berufsbildung

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In Deutschland wird das Konzept der Inklusion überwiegend mit der Eingliederung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in die allgemeine Regelschule gleichgesetzt. Der Beitrag plädiert für ein erweitertes Inklusionsverständnis. Danach müsse Inklusion als ein fundamentaler Paradigmenwechsel in der Pädagogik begriffen werden, der grundsätzlich alle marginalisierten Gruppen im Bildungssystem einbezieht und sich von Segmentierungen von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Lebens- und Lernvoraussetzungen endgültig verabschiedet. Unter diesen Voraussetzungen könne Inklusion auch als ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung des demografischen Wandels betrachtet werden. Auch in der beruflichen Bildung müsse die verkürzte Sichtweise von Inklusion überwunden werden. Ein vielversprechender Ansatz wurde in der Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe, NRW, entwickelt, wo im Herbst 2012 das "Zentrum des deutschen Handwerks für Inklusion und Diversity" seine Arbeit aufnehmen soll. (BIBB-Doku)

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