IHK-Abschlussprüfung: die organisierte Verantwortungslosigkeit und der institutionalisierte Vertrauensmissbrauch

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Der Verfasser kritisiert die Haltung der Kammern in bezug auf die Abschlussprüfungen, was darauf hinausläuft, dass die Berufsschule ihre Unterrichtshoheit faktisch abtreten würde. Nach seiner Auffassung bedeutet die Abtretung der Unterrichtshoheit an die Kammern jedoch keineswegs nur, dass nicht legitimierte sowie zentrale Gremien der Wirtschaft wesentlich bestimmen, was an föderalen öffentlichen Schulen unterrichtet wird, sondern dass die jeweiligen Lehrpläne grundsätzlich immer erst am Tag der Abschlussprüfung bekanntgegeben werden. Wenn demnach die Berufsschule nicht zum Handlanger der Kammern werden will, muss sie sich neu positionieren, und zwar sowohl im Sinne der Wirtschaft als auch der Gesellschaft. (BIBB2)

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